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Am 16. Januar fand die offizielle Übergabe des RTB 2 an die Löschgruppe Borth-Wallach statt. In diesem Fall passt die Redewendung „Was lange währt, wird endlich gut“.  Nach diversen Auslieferungsverzögerungen sowie Nachbesserungen, freuen sich die Kameradinnen und Kameraden über das 45.000 Euro teuere und 90 PS starke Rettungsboot, welches auf dem Rhein mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer nun für Einsätzezur Verfügung steht.

Als sogenannter Rheinanlieger zählt zu dem Einsatzgebiet der Löschgruppe Borth-Wallach neben dem Festland auch der Rhein als Einsatzgebiet.

„Mit diesem Boot haben wir uns technisch sehr verbessert. Das RTB ist klein, wendig und hat einen geringen Tiefgang. Damit erreichen wir Stellen, an die die großen Löschboote aus Wesel und Duisburg nicht gelangen“ sagt Löschgruppenführer Christian Maruhn.

Yvonne Henrichs, stellvertretende Löschgruppenführerin, ergänzte: „Nun stehen uns zusätzliche Möglichkeiten wie z.B. ein Tiefenmesser und eine Bugklappe zur Aufnahme von Personen oder Tieren zur Verfügung, welche uns eine effizientere Rettung ermöglichen“.

Mit der feierlichen Übergabe durch Frau Kaltenbach als Repräsentantin von Rat und Verwaltung wurde ebenfalls eine Segnung getreu dem Motto: „Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ durchgeführt. Die Segnung wurde durch Pfarrer Thomas Burg von der katholischen Kirchengemeinde St. Evermarus Borth und unserem Kameraden Pastor Gernot Thölke von der evangelischen Kirche vorgenommen.

Bürgermeister Hans-Theo Mennicken wünschte möglichst wenige, wenn jedoch nötig, erfolgreichen Einsätzen, von denen alle beteiligten Kameradinnen und Kameraden möglichst wohlbehalten zurückkehren.

Stadtbrandinspektor Bernd Hocks erinnerte an die nun folgende Ausbildung an und mit dem neuen Boot, um professionell damit arbeiten zu können und wünschte „… immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel…“.